Stadt Herford

Schnellmenü

herford.de

Mittelalter
trifft
Moderne

Zum Schnellmenü springen
Sie befinden sich hier: Startseite > Rathaus | Politik > Pressemitteilungen

Inhaltsbereich

Pressedienst





Arbeiten am Rathausturm abgeschlossen: Turmspitze in 47 Metern Höhe aufgesetzt - Renovierungsarbeiten sollen im September abgeschlossen werden | 14. 07. 2010


Bild vergrößern
Turmspitze am Boden Drei Meter lang und 75 Kilo schwer ist die Turmspitze aus Zinkmetall.

Herford, 14.7.2010. Auf der prominentesten Baustelle der Stadt Herford, dem Rathaus, wird Bergfest gefeiert. Gut die Hälfte der geplanten Renovierung ist geschafft. Passend dazu wurde auf den sanierten Rathausturm die Turmspitze aufgesetzt. Mit der Montage des drei Meter langen und 75 Kilo schweren Kaiserstiels sind die Spengler-, Zimmerer- und Elektroarbeiten am Turm abgeschlossen. Die übrige Erneuerung des Rathauses, dazu gehört die energetische Sanierung und die Eindeckung des Daches sowie der Anstrich der Fassade, sollen im Herbst beendet werden.

Mit einem Baukran wurde das Endstück nach oben gehievt. An seiner Spitze erreicht der Rathausturm eine Höhe von 47 Metern. Ingesamt misst er vom Dachfirst aus gesehen 12 Meter. Für die Sanierung des Baukörpers wurden von der aus Okrilla bei Dresden (Sachsen) beheimateten Firma Fuchs + Girke Bau und Denkmalpflege GmbH rund 250 Quadratmeter Zinkblech verwendet. Das entspricht einem Gewicht von 1,75 Tonnen.

Das Spezialunternehmen, das auch an der Wiederherstellung der Dresdner Frauenkirche und der Sanierung des Dresdner Zwingers beteiligt war, musste die gesamte Metallverkleidung erneuern. Dazu gehörten etwa Bögen, Ornamente, Gesimse und Masken, die Löwen und Affengesichter darstellen. Außerdem musste an dem Bauteil die tragende Holzkonstruktion wiederhergestellt, die Fenstertüren der begehbaren Turmebene ausgetauscht und die elf Meter hohe, 54 stufige innenliegende Wendeltreppe teilerneuert werden. Mit dem Abschluss der insgesamt 150.000 Euro teuren Arbeiten ist der Turm wieder verkehrssicher und kann wieder betreten werden.

Gute drei Monate wurden für das Wahrzeichen des Rathauses benötigt. Noch weitere drei Monate wird es dauern, bis das Rathaus insgesamt im neuen Glanz erstrahlt. Knapp 60 Prozent der Baumaßnahmen wurden bereits durchgeführt. Der zum Münster gelegene Teil verfügt bereits über einen neuen Anstrich und auch das Dach ist dort fertig eingedeckt. Jetzt folgen nach dem Abbau des Turmgerüsts der Mittelteil und der zur Kreissparkasse hin gelegene Flügel, an dem zum Rathausinnenhof schon die meisten Reparaturen erledigt sind.

Zusätzlich zur Isolierung des Daches wird die oberste Geschossebene des Hauses noch mit einer begehbaren wärmedämmenden Ebene versehen. Die endgültige Sanierung der Fenster soll im Laufe des kommenden Jahres geschehen. Dann wird das Gebäude eine höhere Energieeffizienz aufweisen als vorher. Baudezernent Dr. Peter Böhm schätzt, dass „rund 35 Prozent weniger Heizungsenergie verbraucht werden wird“. Damit wird auch den Vorgaben des Konjunkturpakets II entsprochen, durch das das 1,5 Millionen Euro teure Vorhaben weitestgehend finanziert wird.

„Ich danke allen Mitarbeitern, im eigenen Hauses wie bei den beauftragten Baufirmen, für ihre bisherige Arbeit“, erklärte Bürgermeister Bruno Wollbrink. Es spreche sowohl für die Planung als auch für das Engagement der ausführenden Mitarbeiter, dass das Projekt bis heute fristgerecht vorangebracht worden sei. „Ich freue mich jetzt schon auf den Abschluss der Arbeiten. Wir werden einen Tag der offenen Tür veranstalten. Die Bürgerinnen und Bürgern werden dann den Rathausturm selbst besteigen und sich davon überzeugen können, dass das Geld hier richtig investiert wurde.“

Aufsetzen der Turmspitze 1Aufsetzen der Turmspitze
In 47 Meter Höhe wurde die Turmspitze auf den Holzkern gesetzt.